Ein leises Gackern im Garten, das sanfte Blubbern des Aquariums oder eine Katze, die sich selbstverständlich auf einen Schoss legt. In der Liebenau Neckertal sind Tiere Teil des Alltags und prägen die Atmosphäre im Haus auf spürbare Weise. Ziegen, Hühner, Kaninchen, Fische, Katzen und auch Hunde von Mitarbeitenden sorgen für Begegnungen, die unmittelbar wirken und oft lange nachklingen.
Der Kontakt zu Tieren wirkt sich nachweislich positiv auf das Wohlbefinden aus. Ein ruhiger Moment beim Streicheln, das achtsame Beobachten von Bewegungen im Wasser oder die freudige Begrüssung eines Hundes können Anspannung lösen und innere Ruhe fördern. Tiere begegnen Menschen ohne Vorbehalt. Gerade im Alter sind solche Erfahrungen von besonderer Bedeutung.
Viele Bewohnende verbinden mit Tieren ihre eigene Lebensgeschichte. Erinnerungen an Bauernhöfe, an vertraute Abläufe und an frühere Weggefährten werden wach. Gespräche entstehen fast von selbst, wenn ein Kaninchen gefüttert oder gemeinsam die Hühner im Garten besucht werden. Im Frühling zieht zusätzlich ein leises Staunen durchs Haus, wenn Küken im Eingangsbereich beobachtet werden können.
Die Hühner liefern frische Eier für die Wohngruppen, Kaninchen fressen Rüstabfälle aus der Küche und grasen in eingezäunten Bereichen auf dem Rasen. Verantwortung wird gemeinsam getragen, vom Technischen Dienst bis zum Gastroteam. So entsteht ein lebendiger Kreislauf, der Nähe schafft und den Alltag bereichert. Tiere bringen nicht nur Abwechslung, sondern ein Gefühl von Vertrautheit und Zuhause.








